Rechtsschutz laufendes Verfahren

Sei es im Verkehr, in der Nachbarschaft, mit dem Vermieter oder im Beruf – zu Streitigkeiten kann es kommen, wo immer auch Menschen aufeinandertreffen. Nicht selten kommt es daher zu Gerichtsverfahren, die nicht nur teuer, sondern auch ziemlich ärgerlich sein können. In diesem Fall sind Sie mit einer leistungsstarken Rechtsschutzversicherung sowohl in finanzieller als auch in juristischer Sicht gut beraten. Die Versicherung übernimmt zudem auch die Kosten für den Anwalt, die Zeugen, für Gutachter und Sachverständige aber auch für Gerichtsverfahren. Lesen Sie, ob Ihnen der Rechtsschutz auch dann gewährleistet wird, wenn Sie bereits ein laufendes Verfahren haben.

Auch hier können Sie die Konditionen der Ideal Versicherungen testen, da der Versicherer einer unserer Partner ist. Auch hier können Sie zwischen den aktuellen Testsiegern vergleichen, wenn Sie mögen.

Kein Rechtsschutz bei laufendem Verfahren

Viele Menschen machen sich um den Rechtsschutz erst dann Gedanken, wenn ihnen ein gerichtliches Verfahren bevorsteht. Allerdings ist das meistens zu spät. Denn ein abgeschlossener Rechtsschutz wird keine Kosten für laufende Verfahren übernehmen. Der Streitende muss die Kosten selbst tragen, insofern er keine Rechtsschutzversicherung vor dem Gerichtsverfahren abgeschlossen hatte.

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Den Rechtsschutz wechseln, obwohl Sie ein laufendes Verfahren haben

Im Prinzip können Sie den Anbieter des Rechtsschutzes auch dann wechseln, wenn Sie ein laufendes Verfahren haben. In diesem Fall müssen Sie sich allerdings darum kümmern, dass sie von der neuen Rechtsschutzversicherung eine schriftliche Zusage über die Kostenübernahme bekommen, bevor Sie den alten Vertrag kündigen. Ansonsten könnte es passieren, dass Ihnen weder die alte noch die neue Versicherung Rechtsschutz bietet und für die Kosten aufkommt.

Wann ist eine Rechtsschutzversicherung ab sofort gültig?

refrago.de/gerichtsgebuehrentabelle_nach_gkg-ab_01.01.2014.html informiert über Verfahrenskosten

bis …

Gerichtsgebühren

1,0

0,5

1,5

2,0

3,0

4,0

Die Mindestgebühr für das Mahnverfahren beträgt 32,00 €.
500 € 35,00 € 17,50 € 52,50 € 70,00 € 105,00 € 140,00 €
1.000 € 53,00 € 26,50 € 79,50 € 106,00 € 159,00 € 212,00 €
1.500 € 71,00 € 35,50 € 106,50 € 142,00 € 213,00 € 284,00 €
2.000 € 89,00 € 44,50 € 133,50 € 178,00 € 267,00 € 356,00 €
3.000 € 108,00 € 54,00 € 162,00 € 216,00 € 324,00 € 432,00 €
4.000 € 127,00 € 63,50 € 190,50 € 254,00 € 381,00 € 508,00 €
5.000 € 146,00 € 73,00 € 219,00 € 292,00 € 438,00 € 584,00 €
6.000 € 165,00 € 82,50 € 247,50 € 330,00 € 495,00 € 660,00 €
7.000 € 184,00 € 92,00 € 276,00 € 368,00 € 552,00 € 736,00 €
8.000 € 203,00 € 101,50 € 304,50 € 406,00 € 609,00 € 812,00 €
9.000 € 222,00 € 111,00 € 333,00 € 444,00 € 666,00 € 888,00 €
10.000 € 241,00 € 120,50 € 361,50 € 482,00 € 723,00 € 964,00 €
13.000 € 267,00 € 133,50 € 400,50 € 534,00 € 801,00 € 1.068,00 €
16.000 € 293,00 € 146,50 € 439,50 € 586,00 € 879,00 € 1.172,00 €
19.000 € 319,00 € 159,50 € 478,50 € 638,00 € 957,00 € 1.276,00 €
22.000 € 345,00 € 172,50 € 517,50 € 690,00 € 1.035,00 € 1.380,00 €
25.000 € 371,00 € 185,50 € 556,50 € 742,00 € 1.113,00 € 1.484,00 €
30.000 € 406,00 € 203,00 € 609,00 € 812,00 € 1.218,00 € 1.624,00 €
35.000 € 441,00 € 220,50 € 661,50 € 882,00 € 1.323,00 € 1.764,00 €
40.000 € 476,00 € 238,00 € 714,00 € 952,00 € 1.428,00 € 1.904,00 €
45.000 € 511,00 € 255,50 € 766,50 € 1.022,00 € 1.533,00 € 2.044,00 €
50.000 € 546,00 € 273,00 € 819,00 € 1.092,00 € 1.638,00 € 2.184,00 €
65.000 € 666,00 € 333,00 € 999,00 € 1.332,00 € 1.998,00 € 2.664,00 €
80.000 € 786,00 € 393,00 € 1.179,00 € 1.572,00 € 2.358,00 € 3.144,00 €
95.000 € 906,00 € 453,00 € 1.359,00 € 1.812,00 € 2.718,00 € 3.624,00 €
110.000 € 1.026,00 € 513,00 € 1.539,00 € 2.052,00 € 3.078,00 € 4.104,00 €
125.000 € 1.146,00 € 573,00 € 1.719,00 € 2.292,00 € 3.438,00 € 4.584,00 €
140.000 € 1.266,00 € 633,00 € 1.899,00 € 2.532,00 € 3.798,00 € 5.064,00 €
155.000 € 1.386,00 € 693,00 € 2.079,00 € 2.772,00 € 4.158,00 € 5.544,00 €
170.000 € 1.506,00 € 753,00 € 2.259,00 € 3.012,00 € 4.518,00 € 6.024,00 €
185.000 € 1.626,00 € 813,00 € 2.439,00 € 3.252,00 € 4.878,00 € 6.504,00 €
200.000 € 1.746,00 € 873,00 € 2.619,00 € 3.492,00 € 5.238,00 € 6.984,00 €
230.000 € 1.925,00 € 962,50 € 2.887,50 € 3.850,00 € 5.775,00 € 7.700,00 €
260.000 € 2.104,00 € 1.052,00 € 3.156,00 € 4.208,00 € 6.312,00 € 8.416,00 €
290.000 € 2.283,00 € 1.141,50 € 3.424,50 € 4.566,00 € 6.849,00 € 9.132,00 €
320.000 € 2.462,00 € 1.231,00 € 3.693,00 € 4.924,00 € 7.386,00 € 9.848,00 €
350.000 € 2.641,00 € 1.320,50 € 3.961,50 € 5.282,00 € 7.923,00 € 10.564,00 €
380.000 € 2.820,00 € 1.410,00 € 4.230,00 € 5.640,00 € 8.460,00 € 11.280,00 €
410.000 € 2.999,00 € 1.499,50 € 4.498,50 € 5.998,00 € 8.997,00 € 11.996,00 €
440.000 € 3.178,00 € 1.589,00 € 4.767,00 € 6.356,00 € 9.534,00 € 12.712,00 €
470.000 € 3.357,00 € 1.678,50 € 5.035,50 € 6.714,00 € 10.071,00 € 13.428,00 €
500.000 € 3.536,00 € 1.768,00 € 5.304,00 € 7.072,00 € 10.608,00 € 14.144,00 €
550.000 € 3.716,00 € 1.858,00 € 5.574,00 € 7.432,00 € 11.148,00 € 14.864,00 €
600.000 € 3.896,00 € 1.948,00 € 5.844,00 € 7.792,00 € 11.688,00 € 15.584,00 €
650.000 € 4.076,00 € 2.038,00 € 6.114,00 € 8.152,00 € 12.228,00 € 16.304,00 €
700.000 € 4.256,00 € 2.128,00 € 6.384,00 € 8.512,00 € 12.768,00 € 17.024,00 €
750.000 € 4.436,00 € 2.218,00 € 6.654,00 € 8.872,00 € 13.308,00 € 17.744,00 €
800.000 € 4.616,00 € 2.308,00 € 6.924,00 € 9.232,00 € 13.848,00 € 18.464,00 €
850.000 € 4.796,00 € 2.398,00 € 7.194,00 € 9.592,00 € 14.388,00 € 19.184,00 €
900.000 € 4.976,00 € 2.488,00 € 7.464,00 € 9.952,00 € 14.928,00 € 19.904,00 €
950.000 € 5.156,00 € 2.578,00 € 7.734,00 € 10.312,00 € 15.468,00 € 20.624,00 €
1.000.000 € 5.336,00 € 2.668,00 € 8.004,00 € 10.672,00 € 16.008,00 € 21.344,00 €
Rechtsschutzversicherung bietet Rechtsschutz für Gerichtsverfahren

Mit der Rechtsschutzversicherung werden die Kosten getragen, die bei rechtlichen Streitigkeiten gerichtlicher und außergerichtlicher Natur entstehen können. Dementsprechend zahlt die Versicherung sowohl für Anwalt als auch für Gerichtsverfahren. Die Rechtsschutzversicherung springt auch dann ein, wenn Sie bei einer Niederlage vor Gericht die Kosten des Prozessgegners tragen müssen. In Abhängigkeit vom gewählten Versicherer und Tarif können Sie den Rechtsschutz auch für außergerichtliche Mediationsverfahren erhalten.

„Strafprozeßordnung
2. Buch – Verfahren im ersten Rechtszug (§§ 151 – 295)
2. Abschnitt – Vorbereitung der öffentlichen Klage (§§ 158 – 177)
§ 160
Pflicht zur Sachverhaltsaufklärung
(1) Sobald die Staatsanwaltschaft durch eine Anzeige oder auf anderem Wege von dem Verdacht einer Straftat Kenntnis erhält, hat sie zu ihrer Entschließung darüber, ob die öffentliche Klage zu erheben ist, den Sachverhalt zu erforschen.
(2) Die Staatsanwaltschaft hat nicht nur die zur Belastung, sondern auch die zur Entlastung dienenden Umstände zu ermitteln und für die Erhebung der Beweise Sorge zu tragen, deren Verlust zu besorgen ist.
(3) 1Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sollen sich auch auf die Umstände erstrecken, die für die Bestimmung der Rechtsfolgen der Tat von Bedeutung sind. 2Dazu kann sie sich der Gerichtshilfe bedienen.
(4) Eine Maßnahme ist unzulässig, soweit besondere bundesgesetzliche oder entsprechende landesgesetzliche Verwendungsregelungen entgegenstehen.“

Top 5 Rechtsschutzversicherer in Deutschland laut V.E.R.S. Leipzig GmbH (Stand: 2016)

Der folgende Überblick zeigt bei welchen Versicherern die meisten Verträge der Rechtsschutzversicherung abgeschlossen werden. Hier die Top 5:

  • 1. ARAG SE
    2. Allianz
    3. ADAC Rechtsschutz
    4. Ergo
    5. Roland Rechtsschu

Fazit Rechtsschutz laufendes Verfahren

Dem Abschluss einer Rechtsschutzversicherung steht ein laufendes Verfahren nicht im Wege. Das laufende Verfahren ist jedoch nicht mitversichert. Demzufolge können Sie von der Versicherung keinen Rechtsschutz in Anspruch nehmen, wenn Sie ein laufendes Verfahren haben und wenn die Konflikte bereits vor dem Abschluss des Vertrags bestanden haben. Bei einer Revision oder Berufung nach Ihrem laufenden Verfahren wird Ihnen auch dann kein Rechtsschutz durch die Versicherung gewährleistet.

Zivilprozessordnung
“ Buch 1 – Allgemeine Vorschriften (§§ 1 – 252)
Abschnitt 3 – Verfahren (§§ 128 – 252)
Titel 1 – Mündliche Verhandlung (§§ 128 – 165)
§ 149
Aussetzung bei Verdacht einer Straftat
(1) Das Gericht kann, wenn sich im Laufe eines Rechtsstreits der Verdacht einer Straftat ergibt, deren Ermittlung auf die Entscheidung von Einfluss ist, die Aussetzung der Verhandlung bis zur Erledigung des Strafverfahrens anordnen.
(2) 1Das Gericht hat die Verhandlung auf Antrag einer Partei fortzusetzen, wenn seit der Aussetzung ein Jahr vergangen ist. 2Dies gilt nicht, wenn gewichtige Gründe für die Aufrechterhaltung der Aussetzung sprechen.“

Rechtsschutzversicherung Test & Vergleich 2020